Tsitsikamma / Storms River Mouth

Das Camp hat seinen Namen wegen der Flussmündung des Storms River, der sich auch hier durch eine Schlucht schlängelt.

Das Camp bietet alles, was benötigt wird. Angefangen vom Restaurant für gute Verpflegung inkl. sauberen Toiletten, jenen Sportmöglichkeiten, begleitete Wanderungen und Führungen, Möglichkeit für Schnorcheln und Tauchen am geschützten Riff, einen idealen Strand zu Schwimmen, Übernachtungsmöglichkeiten in verschiedenen Variationen inkl. Chalets am Meer sowie einen wunderbaren Campingplatz. Natürlich auch sehr gut gesicherte Spazierwege sowie atemberaubende Aussichten von jenen Standorten aus. Für einmal gibt es mehr Bilder als Text, weil sie am besten erklären können, weshalb man hier nie mehr weg gehen möchte.

Weil es hier so schön ist, kommen alle Touristen hierher. Rund um das Restaurant herrscht Hochbetrieb. Auch kann es zu Stosszeiten schon eine halbe Stunde dauern, bis man überhaupt die Formalitäten am Eingang erledigt hat. Deshalb gilt: Morgenstunde hat Gold im Mund! Spätestens um 9 Uhr sollte man hier sein und vielleicht erst mal auf der Terrasse des Restaurants frühstücken

Der „mouth trail“ ist ein „must“, den alle schaffen. Hier hört man viel Schweizerdeutsch

Unbedingt die sehr breite und sehr stabile Hängebrücke überqueren

Der Weg zum „lookout point“ erfordert gute Schuhe und auch etwas Kondition, deshalb gibt es hier schon fast keine Touristen mehr

Wo man fast oben einen sehr kleinen weissen Balken sieht, dort ist die Bank um Auszuruhen und die Natur zu geniessen

Nach dem Abstieg braucht es eine Erfrischung im Restaurant, das man unten am Meer erkennen kann

Mit dem Auto fährt man nun bis „Oceanettes Seestelle“, wo die Familienchalets sind. Ganz hinten gibt es Parkplatz und wie überall auch eine Bank, um die fantastische Aussicht zu geniessen

Der Weg zum Wasserfall, der auch der Anfang des Ottertrails ist, sollte nur mit guten Schuhen, Sonnenhut sowie Wasser und etwas Proviant angegangen werden. Je nach Tempo muss man mit 1,5 bis 2 Stunden pro Weg rechnen. Meist ist dieser Wanderweg gut ausgebaut, führt manchmal durch den grössten zusammenhängenden Urwald Südafrikas, manchmal der Küste entlang. Immer jedoch wird man begleitet vom wunderbaren Getöse der wuchtigen Wellen.

Hier zeigen gelbe Füsse auf den Steinen an, wo der Weg weitergeht

Ich weiss nicht, wie diese wundersamen Vögel mit Schwimmhäuten heissen, sie begleiten uns jedoch auf diesem Weg

Auch die Geologie wäre hier interessant zu erkunden, weil die halbe Küste richtiggehend aufgestellt wurde

Zur Abkühlung kann man nach der Rückkehr das Badekleid aus dem Rucksack nehmen und im wunderbar geschützten Strand hinter dem Restaurant schwimmen. Tatsächlich ist es am indischen Ozean nicht immer leicht zu schwimmen, weil die Wellen doch ziemlich hoch sind.

Bevor man sich endgültig auf den Heimweg macht, kann man beim kleinen Parkplatz neben der Strasse oberhalb „Swartriff“ anhalten um auf einer Bank ruhend nochmals dem Getöse der Wellen zuzuhören. Ich hoffe, der folgende Kurzfilm bringt die wunderbare Atmosphäre von Tsitsikamma etwas näher:

Blandine, Februar 2014

Quellen:
Infozentrum Tsitsikamma bei der Paul Saurer Brücke an der N2
Eigene Begeisterung vor Ort

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